Diabetes mellitus

Mit absolutem oder relativem Insulinmangel einhergehende komplexe Störung des Kohlenhydrat-, Protein- und Fettstoffwechsels.

Vorkommen

Der Diabetes mellitus stellt eine der häufigsten hormonellen Erkrankungen des Hundes dar. Tiere jeden Alters können erkranken, die überwiegende Zahl der Erkrankten befindet sich jedoch in der zweiten Lebenshälfte. Hündinnen sind wesentlich häufiger betroffen als Rüden. Auch Katzen können "Zuckerkrank" werden.

Ursache

Der häufigste Typ des Diabetes mellitus ensteht durch eine andere Grunderkrankung, die die insulinproduzierenden Zellen der Bauchspeicheldrüse zerstört oder dass der Körper dadurch nicht mehr auf Insulin anspricht.

Symptome

Im Gespräch mit Ihrem Tierarzt lassen sich verdächtige Anzeichen eines Diabete mellitus schnell ausmachen:

  • Polydipsie (viel trinken)
  • Polyurie (viel urinieren)
  • Polyphagie (viel fressen)
  • Plötzlich aufgetretener Verlust des Sehvermögens
  • Gestörtes Allgemeinbefinden (Apathie,....)

Diagnose

Im allgemeinen lässt sich anhand der klinischen Symptome, eines ausführlichen Blutbildes und einer Harnuntersuchung die Diagnose "Diabetes mellitus" schnell und sicher stellen.